Die Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel. Soweit das Aufenthaltsgesetz nichts anderes regelt, ist die Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU der Niederlassungserlaubnis gleichgestellt.

 

Die Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU wurde mit der Umsetzung der sog.EU-Daueraufenthaltsrichtlinie in das Aufenthaltsgesetz (AufenthG) aufgenommen. Nach dieser Richtlinie können Drittstaatsangehörige, die sich in einem EU-Mitgliedstaat seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig aufhalten, die Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten erwerben.

Wer in Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedstaat ein solches Daueraufenthaltsrecht erworben hat, darf sich mit dem entsprechenden Aufenthaltstitel für bis zu 90 Tage je Zeitraum von 180 Tagen auch in den anderen EU-Staaten aufhalten, wenn er die weiteren Einreisevoraussetzungen (z. B. den Besitz eines gültigen Reisedokumentes) erfüllt. Ist ein längerfristiger Aufenthalt beabsichtigt, muss er in dem EU-Mitgliedstaat, in dem dieser längere Aufenthalt erfolgen soll, einen entsprechendenAufenthaltstitel beantragen.

In Deutschland erhalten Drittstaatsangehörige, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat die Rechtstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten – EU im Sinne der Daueraufenthaltsrichtlinie erworben haben, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG .

 

Zu den Voraussetzungen in Ihrem konkreten Fall und auch nach Antragstellung bei etwaigen Problemen vertretet sie Frau Rechtsanwältin Abogada Ersöz gern und wenn nötig bis zum Verwaltungsgericht.